Das Ziel dieses Manuals ist es, dass nichtpsychologische Fachpersonen wie Pädagog*innen, Gesundheitsfachpersonen oder Sozialarbeiter*innen eine konkrete Anleitung für einen Workshop für Menschen mit Fluchthintergrund bekommen. Mit dieser Anleitung können sie auf verständliche und anschauliche Art erklären, wie Menschen nach Stress- und Traumaerfahrungen reagieren und was man als Selbsthilfe tun kann.
Das Manual bietet einen Einblick in die dafür wichtigsten theoretischen Grundlagen zum Thema Entstehung und Auswirkungen von Stress und Trauma, sowie hilfreiche Interventionen. Der konkretem Aufbau des Workshops wird in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung vorgestellt, inklusive Grundhaltungen und Vorbereitungen.
Auch für psychologische und therapeutische Fachpersonen kann dieses Manual hilfreich sein. Selbst wenn die vermittelten Inhalte beziehungsweise theoretischen Grundlagen nicht neu sind, ist es die Art, wie die Inhalte vermittelt werden. Die Grundlagen basieren auf den aktuellen psychologischen Erkenntnissen und anerkannten Werkzeugen aus der Psychotherapie und Gesundheitsförderung. Da diese kompakt und extra für den Workshop auf das Wesentliche reduziert vorgestellt werden, lohnt es sich auch für Fachpersonen, das Kapitel mit den theoretischen Grundlagen zu lesen.
Neu sind allenfalls der konsequent ganzheitliche Ansatz, die Niederschwelligkeit der Erklärungen und die Kombination von Psychoedukation und Vermittlung von wertvollen Techniken und hilfreichen Übungen in einem Workshop. Fachpersonen können den Ansatz entsprechend ihrem Fachwissen ausbauen und ergänzen. Je nach Spezialisierung kann die eine oder andere Technik wie Atem-, Körper- oder Achtsamkeitsübungen im Rahmen von Workshops vertieft und eingeübt werden.
Lic. phil. Sara Michalik-Imfeld ist Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, spezialisiert auf Kinder, Jugendliche und Familien. Sara ist Dozentin und Seminarleiterin an diversen Instituten in der Schweiz, sowie an ihrem eigenen Institut IFB. Seit 2010 ist sie Präsidentin des Verbandes Aargauer Psycholog*innen (VAP). Sie hat 2016 Psy4Asyl gegründet und ist heute Geschäftsleiterin des Psy4Asyl-Kompetenzzentrums psychische Gesundheit und Migration.
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