Kennst du das? Der Supermarkt ist zu laut. Das Etikett im T-Shirt kratzt. Der Kollege klackert seit fünf Minuten mit dem Kugelschreiber und du überlegst seit vier, ob Körperverletzung wirklich so schlimm wäre. Und wenn jetzt auch noch jemand fröhlich pfeifend an dir vorbeiläuft, stürzt dein System endgültig ab. Manchmal fragst du dich: Warum kostet mich der Alltag so viel Kraft? Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein.
Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber. Und es wird dir auch nicht erzählen, dass Hochsensibilität eine Superkraft ist. Es erzählt von Reizüberflutung, Selbstzweifeln und den Momenten, in denen man am liebsten einfach den Aus-Knopf drücken würde. Aber auch von den kleinen Dingen, die das Leben unglaublich schön machen können.
Mit persönlichen Erfahrungen, ehrlichen Gedanken und einer Prise Humor möchte ich zeigen, wie sich Hochsensibilität von innen anfühlt.
Laura Misellie ist zu ihrem Bedauern ohne magische Fertigkeiten auf die Welt gekommen. Deshalb entschied sie, ihre eigenen Welten zu erschaffen und fehlende Talente ihren Protagonisten aufzudrücken. Ihr Brot verdient sie als Beamtin, ein unglaublich fantasieloser Beruf.
So wühlt sie sich seit über einem Jahrzehnt durch Gesetzestexte und belletristische Werke. Da das Leben in fiktiven Universen, zwischen epischen Schlachten und der echten wahren Liebe, so berauschend ist, bleibt neben dem Alltäglichen keine Zeit für anderes - z.B. Sport. Wenn du auf Messen jemanden nach 5 Treppenstufen japsen hört, ist das vermutlich die Autorin von Welten wie Morac, Kyr und Leyndarmál Eyja. Ihre wenig ausgeprägten romantischen Züge schenkt sie ihren Figuren, sodass es manchmal auch rosa und tiefgründig statt fantastisch wird. An den meisten Tagen stürzt sie ihre Erschaffenen jedoch lieber in Kämpfe und Verzweiflung.
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