Sie stranden auf einer Insel im Atlantik. Sieben Fremde. Ein Sturm. Eine andere Welt. Drei Tage ohne Ausweichmöglichkeiten.
Ein Journalist, eine Investmentbankerin, ein Politiker, eine Unternehmerin, ein Klimawissenschaftler, eine Theologin und eine schweigsame Hotelbesitzerin auf Pico. Was als zufällige Begegnung beginnt, wird zu einem Gespräch über die großen Fragen unserer Zeit.
Warum funktioniert eine Welt immer effizienter und zugleich immer unmenschlicher? Warum wachsen Wohlstand und mit ihm Verzweiflung, Ungleichheit und Angst? Und was, wenn das System nur falsch konstruiert ist?
Während draußen der Sturm immer stärker wird, geraten Gewissheiten ins Wanken. Aus Diskussionen werden Bekenntnisse. Aus Zahlen werden Gesichter. Und aus Fremden werden Menschen, die beginnen, eine unbequeme Möglichkeit zu denken:
Dass eine andere Welt nicht perfekt sein muss. Nur besser.
Drei Tage, die die Welt bewegen, ist eine atmosphärische politische Novelle über Macht, Würde, Verantwortung und die Frage, warum wir so lange gelernt haben, das Offensichtliche zu übersehen.
M. F. van Aspen schreibt Romane an der Schnittstelle von politischer Realität und spekulativer Literatur. Seine Texte kreisen um Macht, Verantwortung, Erinnerung und das fragile Gleichgewicht, das menschliche Gesellschaften zusammenhält. Im Zentrum seines literarischen Interesses stehen verborgene Strukturen, historische Tiefenschichten und die Frage, wie individuelle Entscheidungen mit kollektiven Entwicklungen verwoben sind. Gegenwärtige politische Szenarien verbinden sich dabei mit mythischen und philosophischen Motiven, ohne erklärt oder kommentiert zu werden. M. F. van Aspen versteht sich nicht als Erzähler im klassischen Sinn, sondern als Beobachter von Übergängen. Seine Romane laden dazu ein, vertraute Wirklichkeiten neu zu betrachten und das Wirken unsichtbarer Kräfte hinter dem Offensichtlichen wahrzunehmen.
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