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Drei Grenzen des Zwingenden
Leibniz´ Identität des Ununterscheidbaren, der Satz vom zureichenden Grund und der vollständige Individualbegriff im skeptischen Minimalismus
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePDF
2,6 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696749347
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 16.09.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
4,49 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDrei Grenzen des Zwingenden untersucht drei klassische metaphysische Leitgedanken bei Leibniz:
die Identität des Ununterscheidbaren,
den Gedanken des vollständigen Begriffs individueller Substanzen,
den Satz vom hinreichenden Grund.
Das Buch prüft diese Sätze aus einer minimalistisch-skeptischen Perspektive. Dabei wird nicht einfach bestritten, dass sie gedacht oder sinnvoll vertreten werden können. Vielmehr wird gefragt, ob sie sich tatsächlich zwingend begründen lassen - also ob aus endlicher Erfahrung, endlicher Gestaltbildung und endlicher Struktur wirklich eine eindeutige ontologische Aussage folgt.
Die leitende These lautet: Viele starke metaphysische Behauptungen sind zulässig, aber nicht erzwingbar. Sie können als Deutungen, Ordnungsmodelle oder regulative Annahmen dienen, doch ihr Anspruch auf endgültige ontologische Wahrheit ist nicht abgesichert. Insbesondere zeigt das Buch, dass aus Nichtunterscheidbarkeit nicht ohne Weiteres ontologische Identität folgt, dass vollständige Begriffe nicht einfach vorausgesetzt werden dürfen und dass auch der Satz vom hinreichenden Grund nicht als zwingendes Prinzip gilt, sondern als eine mögliche, nicht aber beweisnotwendige Setzung.
So entwickelt das Buch den minimalistischen Skeptizismus als Prüfverfahren: eine Art philosophisches Rasiermesser oder Lackmustest, mit dem sich unterscheiden lässt, was tragfähig gesagt werden kann und wo Behauptungen über ihre Begründungsreichweite hinausgehen.
Im Ergebnis ist Drei Grenzen des Zwingenden eine kritische Untersuchung der Reichweite metaphysischen Denkens - und ein Plädoyer für mehr Bescheidenheit dort, wo Philosophie leicht dazu neigt, Möglichkeit mit Gewissheit zu verwechseln.
die Identität des Ununterscheidbaren,
den Gedanken des vollständigen Begriffs individueller Substanzen,
den Satz vom hinreichenden Grund.
Das Buch prüft diese Sätze aus einer minimalistisch-skeptischen Perspektive. Dabei wird nicht einfach bestritten, dass sie gedacht oder sinnvoll vertreten werden können. Vielmehr wird gefragt, ob sie sich tatsächlich zwingend begründen lassen - also ob aus endlicher Erfahrung, endlicher Gestaltbildung und endlicher Struktur wirklich eine eindeutige ontologische Aussage folgt.
Die leitende These lautet: Viele starke metaphysische Behauptungen sind zulässig, aber nicht erzwingbar. Sie können als Deutungen, Ordnungsmodelle oder regulative Annahmen dienen, doch ihr Anspruch auf endgültige ontologische Wahrheit ist nicht abgesichert. Insbesondere zeigt das Buch, dass aus Nichtunterscheidbarkeit nicht ohne Weiteres ontologische Identität folgt, dass vollständige Begriffe nicht einfach vorausgesetzt werden dürfen und dass auch der Satz vom hinreichenden Grund nicht als zwingendes Prinzip gilt, sondern als eine mögliche, nicht aber beweisnotwendige Setzung.
So entwickelt das Buch den minimalistischen Skeptizismus als Prüfverfahren: eine Art philosophisches Rasiermesser oder Lackmustest, mit dem sich unterscheiden lässt, was tragfähig gesagt werden kann und wo Behauptungen über ihre Begründungsreichweite hinausgehen.
Im Ergebnis ist Drei Grenzen des Zwingenden eine kritische Untersuchung der Reichweite metaphysischen Denkens - und ein Plädoyer für mehr Bescheidenheit dort, wo Philosophie leicht dazu neigt, Möglichkeit mit Gewissheit zu verwechseln.
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