Dresden ist nicht nur eine Stadt der Kultur, sondern auch ein Ort voller spannender Geschichten - vor allem im Bereich der Medizin. Neben berühmten Medizinern begegnen uns in den feuilletonistisch angelegten Geschichten Barbierchirurgen, Wunderheiler, feine Herrschaften, Frauenversteher und Geheimdienstler. An prominenten Namen mangelt es nicht: August der Starke, der eine Zehe verlor, Doktor Eisenbarth, der eigentlich gar kein Doktor war, Samuel Hahnemann, der die Homöopathie erfand, Richard Wagner, der seinen Leibarzt ,Toni´ nannte, Oskar Kokoschka, der Heilung auf dem ,Weißen Hirsch´ fand, der Frauenarzt Kurt Warnekros, der Einar Wegener zu Lili Elbe machte, und die Bienerts, die eine der ersten Ärztinnen Dresdens hervorbrachten, stellen nur einen Ausschnitt aus der reichen Medizingeschichte der Stadt dar. Volker Klimpel, Chirurg und Autor, beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Thema und hat hier einige der spannendsten Geschichten aus Dresden zusammengetragen.
Der Chirurg, Medizinhistoriker und Autor Volker Klimpel (geb. 1941 in Weimar) studierte an der Karl-Marx-Universität Leipzig und der Medizinischen Akademie Erfurt. Dort wurde er 1967 approbiert und 1969 promoviert. 1972 erwarb er den Facharzttitel für Chirurgie. 1990 habilitierte er an der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus in Geschichte der Medizin. Nach Tätigkeiten in Klinik, Praxis und medizinhistorischer Forschung arbeitete Klimpel als Fachgutachter beim Medizinischen Dienst. Volker Klimpel hat bisher über 20 Bücher mit dem Fokus auf der Dresdner Medizingeschichte publiziert.
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