Auf einer von dichten Wäldern umgebenen, von Birken durchsetzten Lichtung bei Tauchenweiler liegt das Naturschutzgebiet Weiherwiesen. Es entstand im Quellbereich des urzeitlichen Wentalflusses und umfasst ein Moorgebiet mit zwei Moorseen. Über Jahrmillionen wurde Feuersteinlehm in flache Geländemulden eingespült. Dadurch bildete sich eine wasserundurchlässige Schicht, die zur Vernässung der Flächen führte. Auf den sauren, nährstoffarmen Böden entwickelte sich im Laufe der Zeit ein typisches Feuchtgebiet mit charakteristischer Moorvegetation. Der jüngere der beiden Moorseen liegt hinter einem flachen Damm. Der ältere See ist heute weitgehend verlandet und bietet Lebensraum für Wildenten, Rallen, Amphibien und zahlreiche Insektenarten. Der Weiherbach, der aus den Moorseen gespeist wird, versickert nach kurzem Lauf in einer Doline. Die Wasserzufuhr der Seen erfolgt über eine Hülbe am westlichen Waldrand. Die Weiherwiesen wurden über Jahrhunderte landwirtschaftlich genutzt, vor allem als Weidefläche. Die Weiher dienten früher zur Schafwäsche, es sollen jährlich bis zu 20.000 Schafe gewaschen worden sein. Heute zeichnet sich das Gebiet durch eine vielfältige Flora und Fauna aus, das zahlreiche Besucher anzieht.
1943 in Aalen geboren lebt Heinz Bohn seit seiner Heirat 1966 in Essingen. Er befasst sich seit Jahrzehnten mit der Ortsgeschichte von Essingen, welche ab dem 15. Jahrhundert von der jüngeren Linie der Freiherren von Woellwarth geprägt wurde. In der Reihe >im ehemals woellwarthschen Essingen< erfolgten dazu bereits zahlreiche Veröffentlichungen.
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