Im Jahr 2295 erscheinen über dem Planeten Eder fraktale Lichtmuster - schön, unregelmäßig, und zunehmend seltsam. Die Forscherin Joha-Na spürt: Diese Muster reagieren. Auf Orte. Auf Stimmungen. Auf sie. Was als wissenschaftliches Phänomen beginnt, entfaltet sich zu einer Grenzerfahrung zwischen Wahrnehmung, Identität und Bedeutung. Joha-Na, Teil eines interkulturellen Forschungsteams aus Menschen, Dados und kybernetischen Entitäten, erkennt: Die Gleichung, die sie entschlüsseln wollen, ist keine Formel - sie ist Beziehung. Während politische Kräfte versuchen, die entstehende Instabilität der Wirklichkeit zu kontrollieren oder zu tilgen, nähert sich das Team einer ungewohnten Erkenntnis: Vielleicht ist Wirklichkeit nichts Gegebenes. Vielleicht ist sie ein lebendiges Muster - das antwortet. Ein poetischer, philosophischer Science-Fiction-Roman über Beobachtung und Bewusstsein, über Resonanz und Verantwortung - und über die Frage, wer wir sind, wenn das, was wir sehen, uns sieht.
Der Autor lebt auf der Oberfläche eines kleinen Gesteinsplaneten, der in mittlerer Entfernung um einen unspektakulären Stern kreist. Dort studierte er Mathematik, arbeitete als Geo-Informatiker und später an IT-Lösungen, die keine Galaxie verändern, aber manchen Alltag erleichtern. Er schreibt Storys über agile Softwareentwicklung und - seit kurzem - auch über Welten, die weiter reichen als Diagramme. "Die Vogelartige und das Spiel des Bewusstseins" ist sein erstes veröffentlictes literarisches Werk in zweiter Auflage; das zweite Buch der Trilogie liegt nun vor als "Die Vogelartige und das Fraktal der Wirklichkeit". Wie viele Bewohner dieses Planeten hat er lange mehr gelesen als geschrieben, bis er - Jean-Paul Sartre folgend - den zweiten Teil des Programms wählte: Schreiben. Mit leichter Feder, großer Neugier und der nötigen Demut für alles, was größer ist als ein Gehirn.
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