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Neu
Die vier Speichen des Lotus
Chikhai - Chönyid-Sidpa-Rang Bzihin
ePUB
4,3 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696330989
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 01.09.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
9,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosTenzing erwacht in seiner Klinik nach einem Herzstillstand. Er hört tibetischen Gesang. Lobsang, ein alter Lama, der vor langer Zeit auf seinem Operationstisch starb erwartet ihn.
Du bist nicht tot, Aber du lebst auch nicht mehr, erklärt ihm Lobsang. Er erlebt, wie sich die Elemente seines Körpers auflösen. Tenzing ist im Bardo des Sterbemoments gefangen. Er erkennt das Urlicht, aber er flieht davor. Er ist nicht bereit erlöst zu werden.
Als erstes trifft er eine Gestalt, die wie er aussieht. Sein Gesicht wandelt sich in ein Buch. Das `Bardo Thödol`. Tenzing muss einen langen Tunnel durchschreiten.Jede Stimme, die er dort hört, ist die unerfüllte Bitte eines Patienten, den er verloren hat. Er betrit eine Landschaft aus flüssigen Spiegeln. Jeder Spiegel zeigt eine Version seines Lebens. Den Mönch, der er als einst war. Den erfolgreichen Chirurgen und den immer abwesenden Vater seiner Tochter Mara.
Während er im Koma liegt und die Stufen der Bardos durchschreitet sitzt diese an seinem Bett in einem Krankenhaus in Zürich und wartet auf sein Erwachen.
Tenzing begegnet den friedlichen Gottheiten, die ihm als ein schimmerndes Mandala erscheinen und ihn befragen. Je seiner Antwort muss ehrlich sein, um ihre Prüfung zu bestehen. Die zornvollen Gottheiten erscheinen. Blutrote,vielarmige Wesen mit Eberköpfen und Feueraugen. Sie sind Tenzings unterdrückte Wut auf seinen Vater, der ihn als Kind ungefragt ins Kloster brachte. Auf seine Mutter, die einfach starb und ihn allein zurückliess.Und letztlich die Wut auf sich selbst. Er ist gezwungen allen zu vergeben. Vor allem sich selbst. Die Schlange des Karmas erscheint. Ihr Körper ist bedeckt mit Narben. Jede Narbe ist eine nicht geheilte Wunde, die er anderen zugefügt hat. Er muss sie heilen. Yama, der Herr des Todes erscheint als riesiger blauer, schweigender Schatten. Er hält Gericht. Es folgt ein See, der aus Tränen aller Menschen gebildet wird,die Tenzing nicht lieben konnte.Tenzing begegnet dem Sohn, den er nie zeugte. Lobsang führt ihn in eine Höhle, die keinerlei Wände hat. Er belehrt ihn. Die Leere ist nicht NICHTS. Leere ist, was alles sein kann. Tenzing bricht weinend zusammen.
Wird er den Weg zu seiner eigenen Heilung finden? Zurückfinden zu seiner Tochter Mara, die während seiner Wanderung durch die Zwischenwelten, an seinem Krankenbett gewacht hat und seine verbleibende Zeit zum Vergeben nutzen?
Du bist nicht tot, Aber du lebst auch nicht mehr, erklärt ihm Lobsang. Er erlebt, wie sich die Elemente seines Körpers auflösen. Tenzing ist im Bardo des Sterbemoments gefangen. Er erkennt das Urlicht, aber er flieht davor. Er ist nicht bereit erlöst zu werden.
Als erstes trifft er eine Gestalt, die wie er aussieht. Sein Gesicht wandelt sich in ein Buch. Das `Bardo Thödol`. Tenzing muss einen langen Tunnel durchschreiten.Jede Stimme, die er dort hört, ist die unerfüllte Bitte eines Patienten, den er verloren hat. Er betrit eine Landschaft aus flüssigen Spiegeln. Jeder Spiegel zeigt eine Version seines Lebens. Den Mönch, der er als einst war. Den erfolgreichen Chirurgen und den immer abwesenden Vater seiner Tochter Mara.
Während er im Koma liegt und die Stufen der Bardos durchschreitet sitzt diese an seinem Bett in einem Krankenhaus in Zürich und wartet auf sein Erwachen.
Tenzing begegnet den friedlichen Gottheiten, die ihm als ein schimmerndes Mandala erscheinen und ihn befragen. Je seiner Antwort muss ehrlich sein, um ihre Prüfung zu bestehen. Die zornvollen Gottheiten erscheinen. Blutrote,vielarmige Wesen mit Eberköpfen und Feueraugen. Sie sind Tenzings unterdrückte Wut auf seinen Vater, der ihn als Kind ungefragt ins Kloster brachte. Auf seine Mutter, die einfach starb und ihn allein zurückliess.Und letztlich die Wut auf sich selbst. Er ist gezwungen allen zu vergeben. Vor allem sich selbst. Die Schlange des Karmas erscheint. Ihr Körper ist bedeckt mit Narben. Jede Narbe ist eine nicht geheilte Wunde, die er anderen zugefügt hat. Er muss sie heilen. Yama, der Herr des Todes erscheint als riesiger blauer, schweigender Schatten. Er hält Gericht. Es folgt ein See, der aus Tränen aller Menschen gebildet wird,die Tenzing nicht lieben konnte.Tenzing begegnet dem Sohn, den er nie zeugte. Lobsang führt ihn in eine Höhle, die keinerlei Wände hat. Er belehrt ihn. Die Leere ist nicht NICHTS. Leere ist, was alles sein kann. Tenzing bricht weinend zusammen.
Wird er den Weg zu seiner eigenen Heilung finden? Zurückfinden zu seiner Tochter Mara, die während seiner Wanderung durch die Zwischenwelten, an seinem Krankenbett gewacht hat und seine verbleibende Zeit zum Vergeben nutzen?
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