Manche Menschen sehnen sich nach Nähe und erschrecken, sobald jemand bleiben will. Sie schwanken zwischen dem Wunsch, sich ganz zu verlieren, und dem Drang, sich zurückzuziehen, und finden selten den Ort dazwischen. Dieses Buch untersucht, warum Nähe so schwerfällt: die Angst, sich in ihr aufzugeben, die Wände, die schützen und einsam machen, die Abhängigkeit, die sich wie Liebe anfühlt. Es zeigt zugleich, dass echte Verbindung genau den Abstand braucht, den man vermessen lernen muss. Auf jeder linken Seite steht eine genaue Beobachtung, auf der rechten eine Verdichtung. Der dritte Band der Reihe Innere Verhältnisse.
Nayla Feron schreibt über das, was zwischen Körper und Bewusstsein verloren geht und wiederkommt. Ihre Texte verbinden genaue Beobachtung mit einer Sprache, die nichts beschönigt.
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