Im Königreich Macadamien braucht es nicht viel, damit aus einem ganz gewöhnlichen Tag ein ausgewachsenes Abenteuer wird.
Nach einer stürmischen Nacht hat König Lars zunächst nur ein Problem: Seine Esel haben beschlossen, dass der königliche Speisesaal ein ausgesprochen gemütlicher Aufenthaltsort ist. Doch während Lars versucht, das daraus entstehende Chaos wieder unter Kontrolle zu bringen, geraten seine beiden Söhne Ben und David auf ganz unterschiedliche Abwege.
David wird nach einem Diebstahl auf dem Marktplatz plötzlich selbst zum Verdächtigen. Ben dagegen hat ein wesentlich größeres Problem: Nach einer ziemlich ungewöhnlichen Reise findet er sich hundert Jahre in der Zukunft wieder - in einem Macadamien, das ihm gleichzeitig vertraut und völlig fremd erscheint.
Während beide versuchen, wieder nach Hause zu finden, wird schnell klar, dass hinter all dem mehr steckt als entlaufene Esel, unfähige Ordnungshüter und königliches Familienchaos.
"Die verlorenen Söhne" verbindet Fantasy, Abenteuer und absurden Humor mit einer Geschichte über Familie, Zusammenhalt und die Frage, was Zuhause eigentlich bedeutet.
Tobias Walter ist Autor und bekennender Freund skurriler Geschichten. Ob Fantasy, Abenteuer, Horror oder Weihnachtsgeschichte - in seinen Büchern geraten ganz gewöhnliche Menschen immer wieder in ziemlich ungewöhnliche Situationen.
Große Helden sucht man dabei meist vergeblich. Stattdessen begegnen den Leserinnen und Lesern Figuren mit Ecken, Macken und manchmal auch ziemlich verrückten Ideen. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und die kleinen Dinge, die Menschen miteinander verbinden.
Viele seiner Ideen entstehen aus dem Alltag, aus Erinnerungen und aus Begegnungen mit anderen Menschen. Dabei dürfen Humor und eine gehörige Portion Chaos ebenso wenig fehlen wie ruhigere und nachdenkliche Momente.
Wenn Tobias nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit mit seiner Familie, Büchern, Spielen und Fußball. Zu seinen literarischen Begleitern gehört Terry Pratchett - und die Überzeugung, dass die besten Geschichten oft dort beginnen, wo eigentlich überhaupt nichts Besonderes passieren sollte.
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