Tief unter Obfilian liegt das Höhlensystem Glimmertal, das einst in allen Farben leuchtete. Heute ist alles grau und still. Hazabil spürt, dass etwas in seiner Heimat nicht stimmt. Mit jedem vergehenden Tag scheint seine Welt tiefer in die Dunkelheit zu sinken.
Als er in den verlassenen Sucherhöhlen eine magische Kugel findet, erwacht in ihm die Hoffnung, dass die Farben nicht für immer verloren sind. Getrieben von Sehnsucht und dem Glauben, dass es mehr geben muss als das Grau, begibt er sich auf eine Reise von ungewissem Ausgang.
Eine Geschichte über alte Geheimnisse, Freundschaft, Hoffnung und den Mut, dem eigenen Licht zu folgen.
Tanja Laubner wurde 1975 in Mannheim geboren und wuchs in Mutterstadt auf. Geprägt von der Liebe zu Geschichten, die ihr Vater ihr schon früh vermittelte, wurde die Gemeindebibliothek zu ihrem Tor in die Welt der Fantasy-Literatur. Die Grundlage ihres Romans >Die verlorenen Geheimnisse der Farbenwächter< ist ein über dreißig Jahre altes Kinderbuch-Manuskript ihres Vaters. Ursprünglich sollte daraus nur ein kleines Weihnachtsgeschenk werden. Nachdem sie ihrem Sohn daraus vorgelesen hatte, ermutigte er sie, die Geschichte weiterzuführen und einen Roman daraus entstehen zu lassen. So entwickelte sich aus dem alten Manuskript nach und nach die Welt der Farbenwächter. Nicht gegen die ihres Vaters, sondern aus ihr heraus. Heute lebt und arbeitet sie im Saarland.
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