Clara Kühnle hat ein feines Gespür für Sprache, digitale Erlebnisse und unausgesprochene Spannungen. Als UX-Texterin kämpft sie dafür, dass Worte Menschen nicht nur erreichen, sondern berühren. Ein früher Verlust und eine schwierige Beziehung haben sie geprägt. Ihre zurückhaltende Art führt auch im Beruf dazu, dass sie übersehen wird.
Als sie im Nachlass ihrer Großtante Luise eine alte Dankeskarte findet, beginnt sie, zwischen den Zeilen zu lesen. Die Absenderin ist ein Mädchen, das vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Je tiefer Clara in Luises Geschichte eintaucht, desto mehr Fragen stellen sich.
Mit Hilfe des Kriminalbeamten Nick Berger folgt sie einer Spur, die tief in die Vergangenheit führt. Was als Suche nach der Wahrheit beginnt, wird zu einer Reise zu sich selbst. Ein Roman über das, was zwischen den Zeilen steht. Und über eine Frau, die ihre Stimme wiederfindet.
Holger Kälble wurde 1963 in Stuttgart geboren, lebte 12 Jahre in Karlsruhe und seit 2020 mit seiner Frau im badischen Schwanau.
Seit über 20 Jahren arbeitet er als UX-Designer mit Schwerpunkt UX-Writing und digitale Textgestaltung in der Finanzbranche. Seine berufliche Expertise im Verstehen von Nutzerbedürfnissen, im Erstellen von Personas und im präzisen Formulieren komplexer Inhalte nutzt er, um glaubwürdige Romanfiguren und deren innere Konflikte zu entwickeln. Seine Leidenschaft für User Experience hat ihn motiviert, diese Berufswelt zum zentralen Thema seines Debütromans zu machen.
Als gebürtiger Stuttgarter kennt er die Stadt und ihre Atmosphäre aus jahrzehntelanger Erfahrung. Diese bildet den authentischen Hintergrund für »Die Tiefsinntaucherin«, seinem literarischen Debüt.
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