Valkry und Ivara wachsen im Hain der Elfen auf, in einer Ordnung, die auf Erfahrung, Zurückhaltung und klaren Zuständigkeiten beruht. Valkry vertraut dem, was sie sehen und treffen kann, sei es mittels einer Fährte oder einer Lüge. Ivara dagegen zweifelt. An Überlieferungen. An Gewissheiten. An der stillschweigenden Annahme, dass Bewahrung immer das Richtige sei. Abseits des Hains liegt ein Bereich, der lange verschlossen war, der Symbiotengarten. Mächtige Baumwesen warten dort auf ihren menschlichen Verbündeten. Gleichzeitig rückt die Welt der Menschen näher. In der Provinzstadt Belderlin versucht der vierzehnjährige Timodeus, zwischen Kasernenhof und falschen Versprechen seinen Platz zu finden. Er will dazugehören und gerät in Entwicklungen, die größer sind als sein eigener Ehrgeiz. Zwischen diesen Welten stehen weitere Figuren. Jol, der mehr ist als ein einfacher Feldarbeiter, und Austin, sein Beschützer und Magier, der die Sprache der Symbioten kennt und um die Tragweite bestimmter Handlungen weiß. Er trägt ein Geheimnis in sich, vor dem selbst er sich fürchtet. Und Binga, ein einflussreicher Magier, dessen Vergangenheit nicht zu dem Bild passt, das er von sich selbst zeichnet. Sein Weg zur Macht ist voller Verderben. Der Roman Die Symbioten erzählt von Entscheidungen, die nicht rückgängig zu machen sind, von Loyalität zwischen Schwestern und von dem Moment, in dem man begreift, dass Bewahrung und Veränderung keine Gegensätze sind, sondern Verantwortung verlangen.
Michael Fallik lebt mit seiner Familie in der Nähe von Köln. Er schreibt literarische Romane mit spekulativem Kern. Reisen, genaue Beobachtung und kritisches Denken prägen seine Arbeit.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.