Ende des 15. Jahrhunderts prallen zwei Welten aufeinander: Paola, Tochter eines Fürsten und im Geist des Humanismus erzogen, wird mit dem um viele Jahre älteren, tief religiösen Grafen Leonhard verheiratet.
Zerrissen zwischen ihrer Rolle als Gräfin und ihrem freien Denken versucht sie, in der fremden Welt Fuß zu fassen - und fügt sich nach vielen Konflikten den Erwartungen ihres neuen Lebens. Doch ein schwerer Verlust führt sie zurück auf den Weg, den sie einst einschlagen wollte.
Wie weit ist sie bereit zu gehen, um ihr eigenes Schicksal zu bestimmen?
Detlev Marschall, geboren 1962 in Lienz (Österreich), studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaften in Wien.
Nach Abschluss des Studiums arbeitete er für die Gemeinde Wien und wechselte für vier Jahre in die PR-Abteilung der Siemens AG Österreich. Spätere berufliche Tätigkeiten: Redaktionelle Arbeiten bei deutschen Fernsehsendern, die Ressortleitung in einer Kärntner Wochenzeitschrift sowie die Chefredaktion in einer Tiroler Monatszeitschrift. Heute arbeitet er als Texter in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) in Wien.
1997 veröffentlichte er im Verlag Reinhard Thon seinen ersten Roman "Usedom", eine Familiengeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung. Im Herbst 2002 erschien im selben Verlag seine heitere Erzählung "Das Dorf der Millionäre".
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