Ein Buch, das zwei Jahrtausende Geschichte, zahlreiche Konfessionen und sehr unterschiedliche Lebenswelten behandelt, entsteht nicht aus einer einzigen Stimme. Mein Dank gilt den Frauen, deren Briefe, Schriften, Erinnerungen und überlieferten Lebensgeschichten den Blick auf die Geschichte des Christentums erweitert haben. Ebenso danke ich den Historikerinnen und Historikern, Theologinnen und Theologen sowie weiteren Forschenden, deren Arbeit vergessene Zusammenhänge sichtbar gemacht und vereinfachende Erzählungen korrigiert hat. Ich danke meiner Familie und den Menschen in meinem persönlichen Umfeld für Geduld, Ermutigung, Nachfragen und Widerspruch. Mein Dank gilt außerdem allen Leserinnen und Lesern, die sich auf eine Darstellung einlassen, die weder pauschal verurteilt noch beschönigt. Jede Auswahl bleibt begrenzt; für Fehler und Auslassungen trage ich als Autor die Verantwortung. Ich hoffe, dass dieser Band Wissen vermittelt und zugleich dazu ermutigt, Würde, Freiheit und Verantwortung in religiösen und gesellschaftlichen Ordnungen immer wieder neu zu prüfen.
Michael Brandschert wurde 1960 in Bistritz in Rumänien geboren und entstammt der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit Religion, Geschichte, Menschenwürde und gesellschaftlicher Verantwortung. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie religiöse Überlieferungen entstanden, historisch ausgelegt und durch kirchliche Institutionen wirksam wurden. Mit der Buchreihe Die Stellung der Frau in den Weltreligionen verbindet er historische Quellenkritik mit einer sachlichen und vergleichenden Betrachtung religiöser Traditionen.
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