Für Officer Everett Harlan scheint das Leben endlich ruhig geworden zu sein: Familie, Routine, ein Partner, dem er blind vertraut. Doch unter der Oberfläche verändert sich die Stadt. Neue Machtstrukturen entstehen. Alte Ideologien kehren zurück - lauter, offener, gefährlicher.
Als ein charismatischer Straßenprediger öffentlich für Gerechtigkeit eintritt, gerät er ins Visier einflussreicher Männer. Kurz darauf ist er tot. Die offizielle Version steht schnell fest. Zu schnell.
Während Zeugen schweigen, Berichte angepasst werden und selbst innerhalb der Polizei Loyalitäten bröckeln, beginnt Harlan zu begreifen, dass dieser Fall größer ist als ein einzelner Mord. Es geht um Macht. Um Kontrolle. Und um eine Stadt, die bereit ist, die Wahrheit zu begraben.
Denn in Los Angeles sind es nicht immer die Schuldigen, die verfolgt werden.
Alexander Erkert, geboren 1980 in Goslar, schreibt düstere Kriminalromane im Stil des klassischen Noir. Seine Geschichten verbinden Spannung mit komplexen Figuren und einer Welt, in der Macht, Moral und Wahrheit untrennbar miteinander verwoben sind.
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