Die Souveränität der Kunst

Die Souveränität der Kunst

Ästhetische Erfahrung nach Adorno und Derrida

Christoph Menke

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften

Paperback

312 Seiten

ISBN-13: 9783518285589

Verlag: Suhrkamp

Erscheinungsdatum: 01.10.1991

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Adorno Theodor W., Ästhetische Wahrnehmung, Derrida Jacques, STW 958, STW958

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Im Zentrum der ästhetischen Theorien Adornos und Derridas steht der Anspruch der Kunst auf Souveränität: Die Kunst überschreitet das ausdifferenzierte Gefüge der modernen Vernunft, indem sie gleichwohl ein Moment neben und unter anderen ist. Besonders die neueren hermeneutischen Ästhetiken haben deshalb in der Proklamation ästhetischer Souveränität eine Preisgabe der Autonomie der Kunst und ihre Gleichsetzung mit einer überlegenen Einsicht in die Verfaßtheit aller Vernunft gesehen. In einer Argumentation, in der sich Derridas Dekonstruktion und Adornos Negativitätsästhetik wechselseitig kritisieren und erhellen, wird ein Begriff ästhetischer Erfahrung entwickelt, der dem hermeneutischen Einwand begegnet. Kerngedanke dabei ist, daß die Kunst durch ihre Negativität eine vernünftig nicht bewältigbare Gefahr für unsere nicht-ästhetischen Diskurse darstellt.
Christoph Menke

Christoph Menke

Christoph Menke, geboren 1958, ist Professor für Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

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