Berlin, im tiefsten Winter. Senza Dawn ist fast zweihundert Jahre alt und das Aushängeschild einer Ordnung, die es nicht geben darf: des Kodex, nach dem ihresgleichen nur die Schuldigen nimmt.
Doch als ihre Einheit in Sibirien eine Anlage stürmt, die älter ist als jede Geschichte, die man ihr je erzählt hat, beginnt ihre Welt zu kippen. Die Dossiers lesen sich wie geliefert. Die Quelle hat keinen Absender. Und am Rand einer feindlichen Buchhaltung steht ein Wort, das ausserhalb ihrer Welt niemand kennen dürfte.
Ein Vampirroman zwischen sibirischem Eis, Berliner Aktenkellern und den Katakomben von Wien - über eine Frau, die seit fast zwei Jahrhunderten hinsieht, und über die Buchhaltung einer Macht, die niemand gewählt hat.
Jonathan B. Stoker schreibt dunkle Romane über lange Leben und kurze Entscheidungen. Ihn interessieren Figuren, die zu viel gesehen haben, um noch an einfache Antworten zu glauben - und die Ordnungen, die sich selbst für notwendig halten. Seine Geschichten spielen dort, wo Mythos und Aktenlage einander widersprechen: in Archiven, Katakomben und an den Rändern der offiziellen Geschichte.
Von ihm stammt ausserdem die Blutweiss-Saga. Jonathan B. Stoker ist ein Pseudonym; Kontakt über den Verlag.
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