Skip to the end of the images gallery Navigation umschalten
Skip to the beginning of the images gallery Navigation umschalten

Neu
Die Reise des Monsieur Pieper und die Magie der Farben
In 32 Bildern, Geschichten und Momente
ePUB
19,4 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696746384
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 18.09.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
14,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
Du schreibst?
Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!
Mehr InfosBildbeschreibung
Jeden Abend, wenn die Sonne sich dem Horizont neigte, kam Leo an denselben einsamen Strand. Er war kein Mann der großen Worte, aber er war ein Mann, der suchte nach Ruhe, nach Antworten, nach dem perfekten Moment.
In den letzten Monaten hatte sich sein Leben im Kreis gedreht. Der Lärm der Stadt und die ständige Erreichbarkeit hatten eine seltsame Taubheit in ihm hinterlassen. Doch hier, wo die Wellen den Rhythmus vorgaben, spürte er wieder etwas.
An diesem späten Nachmittag war der Himmel anders als sonst. Keine sanften, weichen Übergänge, sondern ein wildes, fast trotziges Farbenspiel. Die Wolken sahen aus wie von einem Pinsel grob aufgetragen, ein Mosaik aus brennendem Orange, sanftem Violett und kühlem Blau. Es wirkte, als würde der Himmel all seine Gefühle auf einmal zeigen.
Leo trat nah an die Brandung heran. Das Wasser spülte über seine nackten Füße - kühl, klar und lebendig. In der Spiegelung auf dem nassen Sand sah er, wie sich das warme Licht der untergehenden Sonne mit dem tiefen Türkis der Wellen vermischte.
Genau in dem Moment, als die Sonne die Wasseroberfläche berührte und wie ein glühendes Juwel am Horizont verharrte, passierte es: Der Wind legte sich für einen Wimpernschlag. Das ständige Rauschen der Wellen wurde zu einem sanften Flüstern. Leo atmete tief ein. In diesem Augenblick begriff er, dass man nicht jede Frage sofort beantworten muss. Manche Dinge - genau wie dieser Sonnenuntergang - musste man einfach nur geschehen lassen. Das Meer zog sich zurück, nur um im nächsten Moment mit neuer Kraft wiederzukommen. Und genau das würde er auch tun.
Mit einem leisen Lächeln auf den Lippen drehte er sich um, während der Himmel hinter ihm langsam in der Dämmerung versank.
Jeden Abend, wenn die Sonne sich dem Horizont neigte, kam Leo an denselben einsamen Strand. Er war kein Mann der großen Worte, aber er war ein Mann, der suchte nach Ruhe, nach Antworten, nach dem perfekten Moment.
In den letzten Monaten hatte sich sein Leben im Kreis gedreht. Der Lärm der Stadt und die ständige Erreichbarkeit hatten eine seltsame Taubheit in ihm hinterlassen. Doch hier, wo die Wellen den Rhythmus vorgaben, spürte er wieder etwas.
An diesem späten Nachmittag war der Himmel anders als sonst. Keine sanften, weichen Übergänge, sondern ein wildes, fast trotziges Farbenspiel. Die Wolken sahen aus wie von einem Pinsel grob aufgetragen, ein Mosaik aus brennendem Orange, sanftem Violett und kühlem Blau. Es wirkte, als würde der Himmel all seine Gefühle auf einmal zeigen.
Leo trat nah an die Brandung heran. Das Wasser spülte über seine nackten Füße - kühl, klar und lebendig. In der Spiegelung auf dem nassen Sand sah er, wie sich das warme Licht der untergehenden Sonne mit dem tiefen Türkis der Wellen vermischte.
Genau in dem Moment, als die Sonne die Wasseroberfläche berührte und wie ein glühendes Juwel am Horizont verharrte, passierte es: Der Wind legte sich für einen Wimpernschlag. Das ständige Rauschen der Wellen wurde zu einem sanften Flüstern. Leo atmete tief ein. In diesem Augenblick begriff er, dass man nicht jede Frage sofort beantworten muss. Manche Dinge - genau wie dieser Sonnenuntergang - musste man einfach nur geschehen lassen. Das Meer zog sich zurück, nur um im nächsten Moment mit neuer Kraft wiederzukommen. Und genau das würde er auch tun.
Mit einem leisen Lächeln auf den Lippen drehte er sich um, während der Himmel hinter ihm langsam in der Dämmerung versank.
Eigene Bewertung schreiben






Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.