Eigentlich wollten Gideon Blake und seine Partnerin Lea Steg nur eine ruhige Woche auf der Isle of Wight verbringen. Doch das alte Hotel in Ryde birgt ein dunkles Geheimnis. Immer wieder erscheinen tanzende Flammen, ohne Hitze und ohne Spur. Zimmer 14 steht im Zentrum der Phänomene, aber niemand spricht darüber.
Als Gideon beginnt, nachzuforschen, stösst er auf Hinweise zu einer verschwundenen Krankenschwester und medizinischen Experimenten. Die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und dem Übernatürlichen verschwimmen.
Band 5 der atmosphärischen Mystery-Reihe um Gideon Blake ist ein psychologisch dichter Roman über Trauma, Beobachtung und das, was im Verborgenen bleibt.
E. Ray Sanders wurde 1969 in der Schweiz geboren und lebt auch heute noch dort. Weit entfernt von alten Herrenhäusern mit knarrenden Dielen, aber nie ganz ohne den Blick für das Unheimliche zwischen den Zeilen. Im Alltag befasst er sich mit Strukturen, Risiken und der Kunst, das Unvorhersehbare planbar zu machen. Vielleicht ist es gerade dieser Kontrast, der seine Faszination für Spukgeschichten, alte Legenden und das Unerklärliche genährt hat.
Mit Die Protokolle des Gideon Blake erfüllt er sich den lang gehegten Wunsch, diese Leidenschaft literarisch auszuleben. Seine Geschichten sind geprägt von Atmosphäre, psychologischer Tiefe und dem Gefühl, dass sich das Unheimliche oft dort verbirgt, wo man es am wenigsten erwartet. Er liebt Gruselklassiker, durchforstet gern historische Quellen und ist überzeugt, dass manche Schatten aus der Vergangenheit sich nur erzählen lassen, wenn man ihnen mit Respekt begegnet.
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