Schlagworte: Umfangreiche Postgeschichte von 1500 bis ins 21. Jahrhundert, Die Post mit ihren vielfältigen Zweigen in früheren Jahrhunderten (nicht nur Versand von Briefen und Paketen), Fokussierung der Darstellung auf Steinfurt und Umgebung, Digitale Auswertung von alten Urkunden und Dokumenten, Viele alte Darstellungen der Post
Geschichte der Post von der frühen Neuzeit (16. Jahrhundert) bis bis zur Privatisierung der Post und zwar entlang der Entwicklungsachse Münster-Gronau. Das Postamt Burgsteinfurt nahm dabei eine zentrale Rolle ein, aber auch Postämter, Poststellen, Posthilfsstellen und Briefsammelstellen von Altenberge, Laer, Nordwalde, Wettringen, Horstmar, Metelen, Schöppingen, Ochtrup, Heek, Nienborg und Gronau spielen eine wichtige Rolle, ebenso wie Langenhorst, Welbergen, Samberg, Haverbeck, , Loreto, Alst etc. Auch die früheren Bahnposten entlang der damaligen Eisenbahn-verbindungen im Münsterland kommen nicht zu kurz. Natürlich kommen auch die fürstbischöfliche Post des Münsterlandes und die Thurn- und Taxissche Post zu Wort, die hochgräfliche Post der Grafen von Bentheim Steinfurt mit einem Schwan im Stempel , die Preußische Post, die Reichspost (Kaiserzeit, Weimarer Republik, 3. Reich), die Post in der Britischen Besatzungszone nach 1945 und die Bundespost mit der Neu-ordnung nach der Wiedervereinigung 1990. Umfangreiche Darstellung finden auch die verschiedenen Zweige der Post: Briefpost, Paketdienst, Postkutschen, Postbusse, Bahnpost, Telegrafie und Telefon, ebenso die ersten gut 20 Telefonteilnehmer in Burgsteinfurt: Es waren vornehmlich örtliche Fabrikanten und Anwälte, die auf schnelle Kommunikation angewiesen waren. Die Rufnummern waren nur zweistellig Übrigens benötigte im frühen 19. Jahrhundert Wilhelm Terberger, Bürgermeisten von Burgsteinfurt in den Jahren 1812 bis 1862 volle 8 Tage für eine Reise mit der Postkutsche von Burgsteinfurt nach seinem Studienort Leipzig.
Gerhard Weiß wurde 1937 in Plettenberg geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums ging er zur Adam Opel AG nach Rüsselsheim. 1962 beorderte ihn sein Arbeitgeber zur Unterstützung beim Aufbau des neuen Werkes nach Bochum, wo er zuletzt als Abteilungsleiter in der Finanzabteilung tätig war. Schon früh kam er mit der Post in Berührung und sammelte Briefmarken. Die Philatelie wurde sein Hobby. Seine Passion wurde dann die Postgeschichte. Er verfasste die Postgeschichte von Bochum und seiner Heimatstadt Plettenberg. Nach seinem Umzug nach Laer befasste er sich mit der Geschichte der Post von Steinfurt und Umgebung.
Eckart Hammerström (Hrsg.)
Dr. Eckart Hammerström hat Bücher zur Lokal- und Regionalgeschichte des Münsterlandes verfasst und herausgegeben, darunter zur Geschichte Ochtrups, Burgsteinfurts, der Brauerei Rolinck, des Hofes Schulze Veltrup, über die Auswanderung aus Steinfurt und Reiseberichte über Steinfurt aus vier Jahrhunderten. Daneben war er auch familiengeschichtlich unterwegs: Er gab das Tagebuch seines Großvaters Otto Schacht aus dem 1. Weltkrieg heraus und spürte die Geschichte seiner schwedischen Vorfahren auf.
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