"Man sagt, die besten Geschichten schreibe das Leben selbst. Wenn man jedoch als passionierter Camper mit seiner Familie über die Autobahnen rollt, wünscht man sich oft inständig, das Leben hätte sich für ein etwas ruhigeres Genre entschieden."
Urlaub in Südfrankreich: Sonne, Strand, das Zirpen der Zikaden - und das unheilvolle Aufleuchten einer gelben Motorkontrollleuchte. Wenn Familie Arnoldi mit dem Wohnwagen aufbricht, ist das Abenteuer garantiert, meistens allerdings schon auf dem ersten Autobahnparkplatz hinter Heidelberg. Was als entspannter Campingtrip an die Ardèche oder an den rauen Atlantik geplant ist, verwandelt sich verlässlich in einen psychologischen Thriller auf dem Standstreifen. Ob bockige Sensoren, mysteriöse Getriebeschäden oder die endlose Hassliebe zu einem sturen Opel Antara, der bei der leisesten Steigung in den berüchtigten "Notlaufmodus" schaltet: Die Reise in den Süden wird jedes Mal zur ultimativen Belastungsprobe für die Nerven, die ADAC-Mitgliedschaft und den Familienfrieden. Zwischen qualmenden Motoren, kopfschüttelnden französischen Mechanikern und der alles entscheidenden Frage, ob das Auto heute Gnade walten lässt, erzählt diese gnadenlos ehrliche und urkomische Chronik von einem fast zehnjährigen automobilen Wahnsinn. Und sie beweist: Solange man zusammenhält, kann einen keine Warnleuchte der Welt aufhalten.
Hinter dem Pseudonym GraphArnoldi (und der Tastatur) steckt Alexander Kurt Arnold - im wahren Leben selbstständiger IT-Dienstleister, Familienvater, passionierter Camper, Frankreich-Liebhaber und unfreiwilliger Experte für automobile Ausnahmezustände. Seit vielen Jahren zieht es ihn jeden Sommer mit seiner Familie und dem Wohnwagen gen Süden an die Ardèche, den Atlantik und die Loire. Das Schreiben war für ihn die beste (und günstigste) Therapie, um das automobile Drama des vergangenen Jahrzehnts zu verarbeiten.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.