In "The Concept of Nature" von 1919 entwickelte Alfred North Whitehead eine grundlegende Philosophie der Natur. Ausgehend von der unmittelbaren sinnlichen Wahrnehmung analysiert er die Struktur von Ereignissen, Dauern und Raum-Zeit. Er kritisiert die traditionelle Trennung von Geist und Natur und zeigt, dass die Natur selbst als Prozess von Ereignissen verstanden werden muss. Das Buch gilt als eines der wichtigsten Werke der modernen Naturphilosophie und legt den Grundstein für Whiteheads spätere Prozessphilosophie. Dies hier ist die deutschsprachige Erstausgabe.
Alfred North Whitehead (1861-1947) war ein britischer Mathematiker und Philosoph. Zunächst bekannt als Mitautor der Principia Mathematica (mit Bertrand Russell), wandte er sich später der Naturphilosophie und Metaphysik zu. The Concept of Nature (1920) markiert den Übergang zu seiner Prozessphilosophie. Whitehead lehrte in Cambridge und an der Harvard University und zählt zu den bedeutendsten Denkern des 20. Jahrhunderts.
Wolfram Bahmann (Hrsg.)
Der Herausgeber ist Privatmann im Ruhestand. Ausgebildet als Naturwissenschaftler, hat er sich über Jahrzehnte autodidaktisch und erfahrungsnah mit philosophischen und spirituellen Fragen beschäftigt. Als kritischer Selbstdenker nähert er sich den Texten ohne akademischen Anspruch. Als Herausgeber widmet er sich älteren, oft vergriffenen Werken von Philosophen und Mystikern und bereitet sie als Neuausgaben auf; bei Übersetzungen teilweise als deutsche Erstausgaben.
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