Die Raunächte. Zwölf Tage, in denen die Geisterwelt uns so nah ist, wie sonst zu keiner Zeit. Die Tage sind kurz, die Dunkelheit sorgt für Unruhe und Unbehagen. Doch die Dunkelheit gebärt in Ruhe das neue Jahr. Die Zeit zwischen den Tagen ist eine magische Zeit, mit anderen Regeln. Noch heute gibt es einige Rituale für das neue Jahr, um gute Geister anzulocken und vor allem die schlechten Geister zu vertreiben. In der Zeit der Raunächte geht es darum, in die Zukunft zu schauen und vergangenes loszulassen.
Doch nicht jedem fällt das Loslassen einfach. Ich hatte ein ziemlich beschissenes Jahr. Nachdem mein bester Freund, ein brauner Neufundländer namens Käptn, aufgrund seines hohen Alters eingeschläfert werden musste, war für mich eines klar. Damit nächstes Jahr besser wird, muss ich in die Anderswelt, um Frau Holle zu besuchen. Und um vielleicht meinen kuscheligen Freund noch einmal zu sehen.
Doch in die Anderswelt zu kommen ist nur eine der Hürden auf dem Weg zu Frau Holle.
Freude, Trauer, Wut und noch viele andere Emotionen fühlen wir täglich, stündlich, minütlich, sekündlich. Was macht man also, um diesem Fluss an Emotionen zu entkommen? Man liest. Man flüchtet sich in eine Welt, in der die eigenen Emotionen nicht existieren und tauscht seine eigenen Emotionen ein, gegen die der Charaktere. Um meine eigenen Emotionen zu verarbeiten, schreibe ich. Ich schreibe, was andere lesen. Ich schreibe, seitdem ich klein war. Als Kind habe ich Bücher und Kurzgeschichten für meine Familie und Freunde geschrieben. Das Schreiben hilft meine Emotionen zu verarbeiten.
Nun lass mich dir helfen, deine eigenen Emotionen zu verarbeiten. Lass mich dich entführen in eine Welt, die fernab der Realität existiert.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.