Informationen sind heute allgegenwärtig. Jederzeit verfügbar, in unendlicher Menge, in allen Sprachen.
Doch mit dieser Verfügbarkeit hat sich das eigentliche Problem verschoben: Nicht mehr die Beschaffung von Information ist entscheidend, sondern ihre Einordnung. Was ist wahr? Was ist relevant? Was ist gezielte Desinformation?
Dieses Buch geht über die bloße Analyse hinaus. Es zeigt, daß Information nicht nur Wissen transportiert, sondern Wirklichkeit formt. Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Systeme entstehen und verändern sich durch die Art und Weise, wie Information strukturiert, gefiltert und interpretiert wird - oft unbemerkt.
Der Autor unterscheidet dabei zwischen der systemischen Wirkung von Information, die zur Steuerung und Vereinheitlichung führen kann, und offenen Schemata, die individuelle Freiheit ermöglichen, zugleich jedoch ein hohes Maß an Disziplin und Eigenverantwortung verlangen.
"Die Macht der Information" ist eine analytische und zugleich philosophische Auseinandersetzung mit der verborgenen Kraft dessen, was wir täglich aufnehmen und ein Plädoyer für einen bewußten Umgang mit Information in einer überreizten Welt.
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