Ein schiefer Vorhang in einem Pflegeheimzimmer. Ein Eindringling auf den Monitoren einer nächtlichen Leitstelle. Eine Aufzugsfahrt, die zu lange dauert. Eine Smartwatch, die Bewegungen im Schlaf meldet. Eine Familie, deren vertraute Ordnung sich nicht mehr mit der Erinnerung deckt.
In Die letzte Führung geraten Menschen in Räume, Systeme und Abläufe, die zuverlässig weiterarbeiten: nur nach Regeln, die nicht für sie gemacht sind. Gewohnte Orte verschieben sich, Technik beginnt zu beobachten, Erinnerungen verlieren ihre Gültigkeit, und hinter der sichtbaren Welt zeichnet sich eine fremde Ordnung ab.
Dan Aultreich schreibt über Wahrnehmung, Kontrollverlust und die Brüchigkeit vertrauter Wirklichkeiten und über die beunruhigende Möglichkeit, dass ein System gerade dann erst recht funktioniert, wenn der Mensch darin nicht mehr der Maßstab ist.
Oder es nie war.
Zehn Stories und eine Novelle zwischen subtilem psychologischem Horror, Weird Fiction und kosmischem Grauen.
Dan Aultreich schreibt Horror über das Vertraute, das allmählich seine Verlässlichkeit verliert. Seine Geschichten bewegen sich zwischen psychologischer Verstörung, Weird Fiction und kosmischem Grauen. Im Mittelpunkt stehen Räume, Systeme und Wahrnehmungen, deren Ordnung sich als weniger menschlich erweist, als sie zunächst scheint. "Die letzte Führung" ist seine erste Sammlung von Erzählungen.
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