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Die Leiter über die Brandmauer
Politische Abgrenzung, demokratischer Wettbewerb und die Frage nach einem neuen Umgang mit parlamentarischen Mehrheiten
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
1,6 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696767259
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 15.09.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
9,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDie sogenannte Brandmauer ist zu einem der prägendsten Bilder der deutschen Parteienpolitik geworden. Sie beschreibt eine Grenze, die nicht im Grundgesetz steht und dennoch reale Folgen für Koalitionen, Abstimmungen, Personalentscheidungen und die politische Sprache hat. Dieses Buch untersucht diese Grenze nicht als Schlagwort, sondern als demokratisches Problem mit mehreren Seiten.
Der Titel - Die Leiter über die Brandmauer - ist bewusst provokativ, aber nicht als Aufruf zu einer bestimmten Koalition gemeint. Die Leiter steht für ein Verfahren, mit dem demokratische Politik zwischen notwendiger Abgrenzung und sachbezogener parlamentarischer Arbeit unterscheiden kann. Eine Demokratie braucht Schutz vor ihren Feinden; sie braucht aber ebenso Regeln, die verhindern, dass politische Konkurrenz allein durch moralische Etiketten ersetzt wird.
Die Untersuchung folgt deshalb drei Perspektiven: dem Ist-Zustand, den konkurrierenden Deutungen und den möglichen Reformen. Wo politische Bewertungen umstritten sind, werden Gegenargumente ausdrücklich einbezogen. Maßstab bleiben Menschenwürde, Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltfreiheit, freie Wahlen und die Möglichkeit des friedlichen Machtwechsels.
Der Titel - Die Leiter über die Brandmauer - ist bewusst provokativ, aber nicht als Aufruf zu einer bestimmten Koalition gemeint. Die Leiter steht für ein Verfahren, mit dem demokratische Politik zwischen notwendiger Abgrenzung und sachbezogener parlamentarischer Arbeit unterscheiden kann. Eine Demokratie braucht Schutz vor ihren Feinden; sie braucht aber ebenso Regeln, die verhindern, dass politische Konkurrenz allein durch moralische Etiketten ersetzt wird.
Die Untersuchung folgt deshalb drei Perspektiven: dem Ist-Zustand, den konkurrierenden Deutungen und den möglichen Reformen. Wo politische Bewertungen umstritten sind, werden Gegenargumente ausdrücklich einbezogen. Maßstab bleiben Menschenwürde, Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltfreiheit, freie Wahlen und die Möglichkeit des friedlichen Machtwechsels.
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