Der Titel dieses Buches ist bewusst polemisch. Begriffe wie -Kriegstreiber- und -Kriegswahn- sind politische Wertungen, keine neutralen oder völkerrechtlichen Kategorien. Die nachfolgenden Kapitel behandeln diese Begriffe deshalb als zu prüfende These. Wo staatliche Positionen, russische Begründungen, ukrainische Forderungen, NATO- oder EU-Dokumente wiedergegeben werden, werden sie als solche gekennzeichnet. Ziel ist nicht, Propaganda einer Seite zu reproduzieren, sondern die Eskalationslogik der europäischen Sicherheitspolitik und ihre Gegenargumente nachvollziehbar zu machen. Die völkerrechtliche Ausgangslage wird dabei ausdrücklich benannt: Die UN-Generalversammlung verurteilte 2022 mit großer Mehrheit die russische Aggression gegen die Ukraine und verlangte den Abzug der russischen Streitkräfte.Kritik an europäischer Aufrüstung ist nicht automatisch eine Rechtfertigung russischer Gewalt. Umgekehrt darf die Verurteilung des russischen Angriffskriegs nicht dazu führen, dass jede Debatte über Diplomatie, Rüstungskontrolle oder Eskalationsgefahren moralisch delegitimiert wird.
Herbert Horne Jahrgang 1953, war mehr als 30 Jahre als CIO namhafter internationaler Konzerne tätig, Als Deutscher mit Schweizer Pass, hat er sich in seinem Ruhestand gemeinsam mit seiner Ehefrau an die dänische Nordseeküste zurückgezogen. Dort hat er das Schreiben politischer Bücher als sein neues Hobby auserkoren. Mittlerweile sind es 12 Bücher geworden und er ist nicht müde geworden weiter zu recherchieren, um politische Ungereimtheiten der deutschen und europäischen Politik offenzulegen. Er will niemand an den politischen Prager stellen, sondern Aufmerksamkeit erregen für die nicht immer ganz "sauberen" politischen Zusammenhänge. Aus diesem Grunde hat er auch Dänemark als seine neue Heimat gewählt, da nach seiner Meinung Dänemark, eine der letzten Hochburgen der freien Meinungsäußerung ist.
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