Tief in der Dippoldiswalder Heide lebt eine kleine Elfe mit dem Namen Carinchen. Sie ist anders als die anderen Elfen: Sie trägt ein rotes Kleid mit weißen Margeriten, hat flammenumrandete Flügel und kann nicht gut sehen. Deshalb darf sie nicht fliegen und stolpert oft, wenn sie durch den Wald läuft. Doch sie hat eine besondere Gabe, überall, wo sie steht, wachsen Blumen. Eines Tages finden die Elfen eine riesige Menschenbrille. Es wird gemunkelt, dass ein alter Optiker in der Stadt helfen könnte. So beginnt für Carinchen ein mutiges Abenteuer. Auf dem Rücken einer alten Eule fliegt sie nach Dresden, in den Großen Garten, wo sie das Menschenkind Leni und den Brillenmacher Kurt trifft. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde, einer Brise Zauber und einem frechen Spatz, der ihre Brille stiehlt, lernt Carinchen, was es heißt, sich selbst zu vertrauen und die Welt mit neuen Augen zu sehen. Zurück in der Heide wird sie gefeiert. Und zum Dank lässt sie Kurts verwaisten Stadtgarten in einem Meer aus Blumen erblühen.
Ich heiße Carina Teufel, bin freischaffende Künstlerin und lebe in Dresden, wo ich gerne mit offenen Augen durch Wälder und Wiesen streife, immer auf der Suche nach Geschichten und auch nach Inspirationen für meine Bilder, die blühen, leuchten oder leise etwas verändern. Die Natur ist für mich ein Ort der Ruhe und des Staunens, aber auch ein Raum, in dem ich immer wieder erschrocken bin über das, was zurückbleibt. Plastikverpackungen, Flaschen, Unrat. Dort, wo eigentlich Stille und Leben sein sollten. Die kleine Waldelfe Carinchen, entstand aus dem Wunsch, Kindern nicht nur eine magische, sondern auch eine achtsame Sicht auf die Welt mitzugeben. Carinchen sieht schlecht, stolpert viel, darf nicht fliegen und doch bringt sie Schönheit und Ordnung zurück in eine Welt, die von Menschen manchmal achtlos behandelt wird. Sie steht für Hoffnung, für Zauber im Alltäglichen und für die Kraft, die in Sanftheit wohnt. Dieses Buch ist mein drittes Kinderbuch. Jedes davon ist persönlich. Ein Otter auf Abwegen, erzählt von Max, einem jungen Otter, der auf die schiefe Bahn gerät, aber seinen Weg zurückfindet. Er ist mein Symbol für meinen Sohn, mutig, sensibel, auf der Suche. Rommy Teufelchen zu Besuch in Dresden, ist von meiner Tochter inspiriert: frech, schlau, voller Neugier. Carinchen, die kleine Elfe, ist ein Stück von mir selbst, jemand, der anders ist, still beobachtet, stolpert und doch mit dem Herzen die Welt verändern kann. Ich glaube daran, dass Geschichten Wurzeln und Flügel zugleich schenken und manchmal sogar eine ganze Wiese zum Blühen bringen.
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