Rina glaubt lange, dass Geduld, Anstand und Liebe eine Familie durch Krisen tragen können. Doch aus Streit wird ein System. Aus Sorge wird ein Leben in Verfahren, Vorwürfen und vorsichtig dosierter Hoffnung. Die Jahre im offenen Vollzug ist ein autobiografisch inspirierter Roman über Ausschluss ohne Urteil, Loyalitätskonflikte, institutionelles Wegsehen und den Versuch, nach zehn verlorenen Jahren wieder ins eigene Leben zurückzufinden.
Yuna Morgenstern schreibt über das, was in Akten selten Platz findet: Bindung, Ausschluss, Würde und die stillen Kosten eines Lebens auf Abruf. Die Jahre im offenen Vollzug ist ihr autobiografisch inspirierter Roman.
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