Er wollte nicht mit. Wirklich nicht. Doch jetzt steht er da - mitten im Möbelhaus, umzingelt von Paaren kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Und ihm wird klar: Das hier endet nicht mit einem neuen Sofa. Sondern mit Tränen. Wahrscheinlich seinen. Zwischen Köttbullar, Beziehungsdramen und Möbeln mit Namen, die wie Hautkrankheiten klingen, schlägt sich ein ganz normaler Mann durch das Einrichtungslabyrinth - und kämpft dabei vor allem um eins: seine Würde. "Die Hölle hat Drehtüren" ist ein bitterkomischer Erlebnisbericht aus dem innersten Kreis des Konsumwahns - ehrlich, absurd und leider viel zu nah an der Realität. Wer jemals einen Einkaufswagen durch diese Gänge geschoben hat, wird lachen. Oder weinen. Wahrscheinlich beides.
Horst Tschebull arbeitete rund zehn Jahre im schwedischen Möbelhaus und weiß daher genau, wie sich Einkaufsfrust, Orientierungslosigkeit und Paartherapie zwischen Billy und Pax anfühlen. Als begeisterter Leser hat er in den letzten Jahren seine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt, insbesondere für humorvolle Geschichten, die den alltäglichen Wahnsinn des Lebens mit einem Augenzwinkern beleuchten.
Mit "Die Hölle hat Drehtüren" legt er sein Erstlingswerk vor - eine satirische Liebeserklärung an die Absurditäten des Alltags, erzählt mit Witz, Ehrlichkeit und einem Schuss Selbstironie.
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