Ein Roman gegen jede Perspektivlosigkeit! In England zu Beginn des 19. Jahrhunderts kannten viele Menschen Krieg nur aus der Zeitung, es sei denn, man war Soldat: Einst war Maximilian zur Friedenssicherung in die englische Kolonie British North America entsandt worden, als den Lieutenant Colonel ein Brief des Königs zur Rückkehr auffordert. Zurück in England muss er erkennen, dass der gegen die Amerikaner errungene Sieg um die Verteidigung Upper Canadas den Daheimgebliebenen nichts zu bedeuten schien. Auch nicht die Opfer, die die Tapferen bereit waren, zu leisten! Seiner eigenen Familie entfremdet, findet Maximilian durch die Hochzeit seiner Cousine endlich seinen Platz in dem von Disziplin beherrschten Haushalt der Duchess von Osford. Wäre da nicht Laetitia, die ihn daran hindert, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen ... Diese kriminalistische Erzählung lässt uns die Fragen unserer Zeit in einem historischen Rahmen erleben. In drei Romanen, drei Soldaten und ihre Familien. Eine Geschichte von Heimkehr und der Suche nach Identität. Dies ist der zweite.
Vera Ansén erzählt aus Überzeugung. Schon als Kind sammelte sie Eindrücke in alten Gemäuern, lebhaften Straßen und beim Lauschen großer Gespräche. Was als Reiselust begann, wurde zur Haltung: neugierig auf Menschen, offen für Kulturen, aufmerksam für das, was zwischen den Zeilen liegt. In Köln studierte sie Kulturwissenschaft und vertiefte sich in die Wirkung von Sprache und Narration. Als Beraterin unterstützt sie seither Kommunikationsprozesse, als Autorin erzählt sie von inneren und äußeren Aufbrüchen. Mit ihrer Familie lebt sie heute wieder im Rheinland und schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz, der ebenso persönlich wie politisch geprägt ist und immer auf Resonanz zielt.
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