Das Gedenkbuch für Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und die Opfer des Nationalsozialismus der Schule Schloss Salem führt die bei Kampfhandlungen sowie im Kriegsdienst an Krankheiten oder bei Unfällen Verstorbenen oder durch Selbstmord umgekommene Soldaten auf. Hinzu kommen auch die zivilen Opfer von NS-Terror und Bombenkriegs. Im Gegensatz zu den während des Kriegs verfassten Nachrufen auf die Salemer Toten, die vom Gedanken des Heldenmuts und Opfertums für Volk und Vaterland geprägt sind, rückt dieses Buch im Stil eines biografischen Lexikons die Lebensläufe der Toten in den Vordergrund. Ziel ist es, die bloßen Namen auf der Salemer Gedenktafel und den Gefallenenlisten mit "Leben" zu füllen und sie vor dem Vergessen zu bewahren.
Marc Zirlewagen M. A. (* 1970) studierte bis 1996 Geschichte und Politikwissenschaften in Marburg und Freiburg. Nach einem Zeitungsvolontariat und einer Redakteursstelle bei der GEK arbeitet er seit 2001 als Redakteur bei der KfW in Frankfurt a. M. Er ist seit 2005 PR-Vorstand der Stiftung Deutsche Studentengeschichte und war von 2006 bis 2016 Mitglied im GDS-Vorstand. Von 2012 bis 2014 war er im Rahmen eines regionalhistorischen Projekts Stipendiat der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt a. M. Seit 2021 ist er Redaktionsleiter der Altsalemer Vereinigung und seit 2022 Herausgeber der BoD-Schriftenreihe "Beiträge zur Geschichte der Schule Schloss Salem".
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