Wien am Ende des 19. Jahrhundert war im Aufbruch. Im "Fin de Siècle" eroberten Architekten, Maler, Künstler, Dirigenten und Schauspieler die neuen Häuser an der Ringstraße. Zwei junge Damen spazierten vom Hotel Sacher zum k.k. Hoftheater und unterhielten sich über die neuesten Geschichten und Errungenschaften dieser Zeit. Marie und ihre Freundin tauchten ein, in eine pulsierende Stadt, die sich auf dem Weg in die Wiener Moderne befand. Wer waren sie, die Frauen und Männer, die diese Jahre prägten? Die beiden jungen Damen versuchten durch ein Gespräch während des Spaziergangs den Menschen dieser Zeit etwas näherzukommen.
Seit 2019 schreibt sie auf story.one und hat sich damit einen festen Platz in der Welt der Kurzgeschichten geschaffen. Ihre Geschichten sind mehr als Momentaufnahmen: Sie sind Wegmarken eines Lebens, das neugierig bleibt und sich immer wieder dem Staunen öffnet. Mit präzisem Blick für Stimmungen, Orte und Menschen verwandelt sie Erlebtes in kleine literarische Miniaturen, die Authentizität und Emotion verbinden. Für sie ist Schreiben eine Form des Erinnerns ein stilles Handwerk, das Vergängliches bewahrt, bevor es verweht. Was bleibt, sind Bücher, die weiterklingen, weil sie ehrlich, achtsam und voller leiser Leidenschaft geschrieben sind.
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