Eine Serie von Erstübersetzungen ins Deutsche von Büchern, die in China als Klassiker gelten, aber bislang noch nicht vollständig ins Deutsche übertragen wurden.
Yan Zhitui (531 bis 591) war ein bedeutender chinesischer Gelehrter und Beamter, der während der unruhigen Zeit der Südlichen und Nördlichen Dynastien lebte. Geboren wurde er in Jiangling in die vornehme Yan-Familie aus Langya, die nach dem Untergang der Westlichen Jin-Dynastie in den Süden geflohen war. Bereits im Alter von neun Jahren verwaist, wurde er von seinem Bruder aufgezogen. Sein Leben war geprägt von den ständigen Machtkämpfen dieser Epoche, was ihn dazu zwang, mehreren Dynastien zu dienen. Zunächst war er Beamter der Liang-Dynastie im Süden, geriet dann aber in Kriegsgefangenschaft und musste unter der Westlichen Wei- und später der Nördlichen Qi-Dynastie dienen, wo er es bis zum Vizedirektor des kaiserlichen Sekretariats brachte. Nach der Eroberung von Qi diente er schließlich der Nördlichen Zhou- und letztlich der Sui-Dynastie. Berühmt wurde Yan Zhitui vor allem durch sein Werk "Yanshi jiaxun" (Die Familienlehren der Yan), das als das erste und einflussreichste Buch seiner Art in der chinesischen Geschichte gilt.
Ying Jiang
Ying Jiang ist Professorin für Germanistik und Philosophie an der Universität Shandong.
Ke Xin Yu
Ke Xin Yu ist Magisterstudentin bei Frau Ying Jiang an der Universität Shandong.
Caroline Mardaus (Hrsg.)
Caroline Mardaus wurde in lateinischer Philologie promoviert, arbeitet als Schriftstellerin und ist wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Germanistik an der Shandong Universität in Jinan
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