Seit ihrer Errichtung steht eine Fabrik in Verbindung mit rätselhaften Selbstmordkulten. Sie taucht in Akten und Berichten auf, verschwindet wieder und hinterlässt Gerüchte, aber keine erklärbare Geschichte. Wer versucht, ihre Vergangenheit zu rekonstruieren, stößt auf Widersprüche, Auslassungen - und auf das beharrliche Gefühl, dass dieser Ort niemals hätte existieren dürfen.
Der Archivar nimmt gemeinsam mit dem Historiker Corelli die Spur der Fabrik auf. Die Nachforschungen führen sie in den Norden Italiens, zu einer früheren Anlage, zu einem Einbruch, der einen Mann mit einer unaussprechlichen Wahrheit konfrontierte, und zu dessen Enkel, der Fragmente dieses Wissens bewahrt hat. Im Zentrum der Spuren steht ein venezianischer Gelehrter aus dem 18. Jahrhundert, Begründer der Arkanologie - einer verbotenen Disziplin, die mit technischen Mitteln in die Metaphysik eingreift.
Doch die Arkanologie ist nicht verschwunden. Sie wird noch immer praktiziert, verborgen vor den Augen der Welt. Als dem Archivar Hilfe angeboten wird, scheint sie der Schlüssel zum Verständnis der Fabrik zu sein, doch sie folgt einer Absicht, die besser im Verborgenen geblieben wäre.
A. M. Berger ist in der Schweiz ansässiger Autor und Filmwissenschaftler. Über mehrere Jahre war er in der Medienbranche als Produzent und Drehbuchschreiber tätig. Dank seiner Sprachkenntnisse konnte er seine Tätigkeit in verschiedenen Ländern ausüben und mannigfaltige Erfahrungen sammeln. Als Autor schreibt er nebst Belletristik auch Publikationen und Filmanalysen. Er ist Verfasser der "Aus dem Archiv der Universität Thurikon"-Reihe von Geschichtensammlungen sowie des Sachbuches "Epistemologie der Postmoderne".
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