Die Klimakrise scheitert nicht am Wissen. Sie scheitert an einem System, das zu kurz denkt. Donald Jacob untersucht die Ursachen dieser Blockade und benennt den blinden Fleck unserer Demokratie: Solange die Biosphäre kein eigenes rechtliches Gewicht hat, bleibt ihre Zerstörung politisch verhandelbar. Sein Vorschlag ist radikal und konkret zugleich: eine Verfassung für die Erde - mit Rechten für die Biosphäre, Grenzen der Ausbeutung und Institutionen, die das gemeinsame Überleben schützen. Keine Weltregierung. Keine Ökodiktatur. Sondern ein demokratisches Upgrade für das planetare Zeitalter. Ein Buch für alle, die verstehen wollen, warum wir trotz besseren Wissens versagen - und was sich grundlegend ändern muss.
Donald Jacob, geboren 1963, ist Landschaftsarchitekt, Ökologe, bildender Künstler und ausgebildeter Gärtner. Er arbeitet als Planer, Autor und Referent. Seit den 1980er-Jahren engagiert er sich im Naturschutz und setzt sich mit den Wechselwirkungen von Städtebau, Ökologie und Gesellschaft auseinander. Er publiziert in Fachmedien und verbindet in seiner Arbeit gestalterische, ökologische und gesellschaftspolitische Fragen. Er ist Vater von zwei Kindern.
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