Die Einhörnchen und das Keinhörnchen - oder das unsichtbare Netz
Ein unsichtbares Band verbindet die Eichhörnchen im Märchenwald: Durch ein kleines Horn an der Stirn teilen sie all ihre Gedanken und Gefühle miteinander - sie sind echte »Einhörnchen«. Doch dann taucht die große Spinne des Waldes auf und schaltet sich heimlich in ihr unsichtbares Netz ein. Von nun an lenkt sie die Gedanken und Gefühle der Einhörnchen und stiftet Zwietracht zwischen ihnen.
Nur das einsame »Keinhörnchen« bleibt verschont, weil ihm das Horn fehlt. Ausgerechnet sein größter Makel wird nun zur einzigen Chance, die Einhörnchen zu retten. Aber will es das überhaupt, wo es doch bisher nie dazugehört hat? Wird es über seinen eigenen Schatten springen und eine Entscheidung treffen, die unendlich viel Mut erfordert?
Ein tiefgründiges Märchen-Bilderbuch ab 6 Jahren. Für Kinder eine spannende Heldengeschichte über Ausgrenzung und Zusammenhalt, für Erwachsene eine zeitlose Parabel über die Macht der Kommunikation und die Gefahren der Manipulation.
CLAUDIA TÖRPEL, geb. 1965, wohnt in Berlin und ist als freie Schriftstellerin und Lektorin tätig. Sie studierte Kunsttherapie, war lange Zeit in einer Schreibgruppe und absolvierte eine Weiterbildung zur Poesiepädagogin. Als Autorin setzte sie sich intensiv mit alten Mythen und Märchen auseinander. 2003 schrieb sie ihr Sachbuch: »Man denkt nur mit dem Herzen gut - zum Leibverständnis der alten Ägypter«. Außerdem verfasste sie viele Artikel über Kunst, Literatur und philosophische Themen. 2021 erschien ihr Märchen »Hannamira und der Uhlenwald«.
Karin Gralki
KARIN GRALKI, geb. 1951 in Berlin. 1982-1987 Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weissensee, danach freischaffend in Berlin als Bildhauerin und Grafikerin. Sie arbeitet in Sandstein, mit der Rohrfeder, Radierung und Aquatinta. Plastische Arbeiten sowie Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum (Helmholtzplatz in Berlin Prenzlauer Berg) und in Privatbesitz.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.