Als Lehrer glaubt man, auf die meisten Fragen eine Antwort zu haben. Bis man im Senckenberg-Museum einem ausgestorbenen Vogel begegnet. Ein Dodo - frech, schlagfertig und erstaunlich philosophisch - beginnt den Erzähler in Gespräche zu verwickeln, die sein Leben verändern. Gemeinsam sprechen sie über Glück und Zufriedenheit, Ruhm und Vergänglichkeit, Familie, Erfolg, Liebe und die seltsamen Gewohnheiten der Menschen. Warum jagen wir der Bewunderung Fremder hinterher und übersehen dabei die Menschen, die uns wirklich lieben? Warum wollen wir immer mehr, obwohl wir oft längst genug haben? Und was kann ein ausgestorbener Vogel über das Leben wissen? Zwischen Museumsvitrinen, Dinosaurierskeletten und den Erinnerungen an ein verlorenes Paradies auf Mauritius entwickelt sich eine ebenso humorvolle wie berührende Freundschaft - und eine Reise zu den wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Die Dodo-Diskussionen ist ein kluger, warmherziger Roman über das, was bleibt, wenn Ruhm vergeht, Erinnerungen verblassen und man plötzlich erkennt, wo man wirklich hingehört.
Der Autor lebt mit drei Frauen, zwei Hunden und einem Pferd in einer Kleinstadt in Unterfranken. Der Dodo hat vor einigen Jahren den Kontakt aufgenommen, wenn auch nicht in einem Museum. Seitdem hat er ihn nicht mehr losgelassen.
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