In einem kleinen Tiroler Haushalt, irgendwo zwischen Kaffeebecher und Kratzbaum, regieren die Hausgötter. Ares, der stoische Kater mit philosophischer Ader, beobachtet das Weltgeschehen aus sicherer Entfernung. Orion, der Hund mit dem Herzen eines Drachens und dem Taktgefühl einer Abrissbirne, hält sich für den Friedensstifter. Und dann ist da Artemis - gehörlos, wunderschön, dramatisch - eine Katze mit dem Charisma einer Königin und dem Selbstverständnis einer Naturgewalt.
Zwischen ihnen lebt eine Frau über 40, Single, charmant sarkastisch und nur noch zwei Kratzbäume vom offiziellen Status "leicht verrückte Katzenlady" entfernt. Sie liebt ihre Ruhe, ihren Kaffee - und das leise Chaos, das diese drei tierischen Charaktere täglich neu entfessenln.
"Die Chroniken der Hausgötter" ist eine witzig-warme Erzählung über Zusammenleben, Einsamkeit, Fellpflege, Selbstironie - und die Erkenntnis, dass man manchmal erst das Chaos akzeptieren muss, um Frieden zu finden.
Sylvie Ardent lebt in Tirol und schreibt Geschichten über Frauen, die versuchen, das Leben irgendwie zu meistern - meistens mit Hilfe eines Hundes, einer Katze oder einer spontanen Fehlentscheidung. Wenn sie nicht schreibt, stolpert sie durch die Natur, trinkt zu viel Kaffee oder verhandelt mit ihren Haustieren darüber, wer im Haushalt wirklich das Sagen hat. Ihre Romane verbinden Humor, Herz und nordische Gelassenheit - mit dem festen Glauben daran, dass ein Neuanfang immer möglich ist. Vor allem, wenn man das Chaos mit einem Lächeln nimmt.
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