Manche Briefe überwinden Entfernungen. Dieser überwindet die Zeit.
Als die Archivarin Lina Weber im Magdeburger Stadtarchiv auf ein unscheinbares grünes Buch stößt, hält sie es zunächst für einen gewöhnlichen Fund. Bis zwischen seinen Seiten Worte erscheinen, die dort vorher nicht standen.
Aus vorsichtigen Nachrichten werden Gespräche. Aus Neugier wird Vertrauen - und schließlich eine Nähe, die zwischen zwei Menschen niemals hätte entstehen dürfen. Denn Lisa erkennt, dass Ignatz nicht nur in einer anderen Zeit lebt. Sie weiß auch etwas über seine Zukunft, das sie ihm nicht sagen kann.
Während die Grenze zwischen 1912 und ihrer Gegenwart durchlässiger wird, beginnt sich auch Linas Welt zu verändern. Erinnerungen geraten ins Wanken, Gewissheiten verschwinden, und eine Frage wird immer drängender: Wie weit darf man gehen, um einen Menschen zu retten, den man eigentlich niemals hätte kennenlernen können?
"Die Briefe zwischen uns" ist der erste Band der Reihe "Wenn Zeiten lieben" - ein Zeitreise-Roman über Liebe, Erinnerung und die gefährliche Sehnsucht, die Vergangenheit verändern zu wollen. Magdeburg wird dabei zum Bindeglied zweier Zeiten und zweier Menschen, die mehr miteinander verbindet, als ein Jahrhundert erlauben dürfte.
K. J. Capellan ist das gemeinsame Pseudonym zweier Autoren, die die Leidenschaft für Geschichte, besondere Orte und Geschichten verbindet, in denen Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen.
Im Mittelpunkt ihrer Romane stehen Menschen, deren Leben durch Zeit, Erinnerung und Entscheidungen miteinander verwoben werden. Historische Schauplätze werden dabei nicht nur zur Kulisse, sondern zu einem Teil der Geschichte selbst.
Mit der Reihe "Wenn Zeiten lieben" führt K. J. Capellan uns nach Magdeburg - in eine Stadt, in der Vergangenheit und Gegenwart einander begegnen und manchmal mehr erhalten bleibt als alte Gebäude, Akten und Erinnerungen.
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