Die böse Öse Öttinger erzählt von einer Frau, die überzeugt ist, dass Lautstärke Führung ersetzt, Regeln Gefühle und Kontrolle Nähe. Öse brüllt sich durch Flure, Pausen und Leben und wundert sich, warum niemand sie mag.
Der Titel steht für all jene Menschen, die glauben, sie seien gefürchtet vor Respekt, obwohl sie eigentlich nur gemieden werden. Für Chefs, die alles regeln wollen, außer sich selbst.
Eine Geschichte über Macht, Missverständnisse und die Frage, ob man Menschen wirklich führen kann, wenn man sie vorher taub schreit.
Andreas arbeitet seit vielen Jahren im Gesundheitswesen und hat in dieser Zeit mehr Dienstpläne, Führungsstile und Lautstärken erlebt, als gesund sein kann.
Er kennt Pflege nicht aus Lehrbüchern, sondern aus Frühdiensten, Nachtschichten und Übergaben, bei denen Kaffee wichtiger war als Kommunikation.
Mit Die böse Öse Öttinger schreibt er über Figuren, die jede Station kennt und die trotzdem so tun, als gäbe es sie nicht. Sein Humor ist dabei manchmal leise, manchmal böse, aber immer näher an der Realität, als manchem lieb ist.
Er schreibt, weil Schweigen keine Lösung ist und Lachen manchmal die bessere Kritik.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.