Stell dir vor, du könntest den Schmerz einfach überschreiben.
Ein Haus, das zum Mausoleum geworden ist. Ein Leben, gefangen in der Endlosschleife eines einzigen dunklen Tages. Seit jenem Ereignis, über das Milo Weber mit niemandem sprechen will, ist er bereit aufzugeben - nicht sein Leben, sondern seine Geschichte.
Im Institut für kognitive Archivierung begegnet er Elsa. Sie verspricht keine Heilung, sondern eine radikale Lösung. Ihre Methode ist kühl und effizient: Was schmerzt, wird überschrieben, bis die Vergangenheit nur noch ein leises, bedeutungsloses Echo ist.
Während Milo beginnt, sein Zuhause und sein Gedächtnis zu entkernen, entsteht in der wachsenden Stille eine Verbindung, die in keinem Archivierungsplan vorgesehen war.
Ein radikaler Roman über den Preis des Überlebens. Denn was passiert mit der Liebe, wenn man den Grund für sie vergisst?
Diana schreibt dystopische Geschichten über Macht, Erinnerung und die zerbrechliche Grenze zwischen Ordnung und Freiheit. In ihren Romanen stehen Menschen im Mittelpunkt, die beginnen, ein scheinbar perfektes System zu hinterfragen und dabei entdecken, welchen Preis Kontrolle über Erinnerungen wirklich hat.
Mit ihrem Debütroman Die Archivarin erschafft sie eine Welt, in der Erinnerungen nicht mehr nur Teil der Vergangenheit sind, sondern zu Werkzeugen der Macht werden.
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