Daniel Vogeler, 1668 in Hamburg geboren, hat eine schöne Stimme, und das Singen heilt die Schmerzen, die ihm die Widrigkeiten seines Lebens zufügen. Er glaubt, einen guten Charakter zu haben, aber etwas stimmt nicht. An eine gewisse Zeit seines Lebens kann er sich nicht erinnern, und manchmal erscheint ihm im Traum ein Wolf mit gefletschen Zähnen. Dann wacht er schweißgebadet auf und fragt sich, warum ihm beim Anblick eines Gehstocks so merkwürdig zumute ist und ob ihn Magdalene, sein Lenchen, von seiner Schuld retten kann.
Christina Auerswald, geboren 1963 in Bitterfeld, ist in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Das Erzählen ist ihr von Kindesbeinen an vertraut: Für zwei jüngere Geschwister erzählte sie schon als Siebenjährige Gutenachtgeschichten, in der frühen Schulzeit schrieb sie mit Tintenfüller eigene Zeitungen, Geschichten und Gedichte, bis sie eine fundierte Schreibausbildung erhielt. Das literarische Schreiben begleitet sie neben ihrem Beruf als diplomierte Volkswirtin ununterbrochen. Ihre Spezialität sind historische Themen, ihr Ehrgeiz die fundierte Recherche. Nachdem ihre beiden Kinder erwachsen sind, widmet sie sich dem Schreiben ausgiebig. Sie veröffentlicht historische Romane, historische Krimis und Sachbücher. Ihre Leidenschaft für historische Romane lebt sie auch in verantwortlicher Position des Schriftstellerverbandes HOMER Historische Literatur e.V. Christina Auerswald ist verwitwet und wohnt nach 12 Jahren Rheinland-Pfalz heute in Leipzig.
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