Dieses Buch entwickelt ein Reformmodell zur Neuordnung des österreichischen Sozialstaats. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass bestehende Systeme nicht an mangelnden Mitteln, sondern an struktureller Zersplitterung, widersprüchlichen Zuständigkeiten und fehlender Nachvollziehbarkeit leiden.
Im Zentrum steht die Idee einer bundeseinheitlichen Sockelpension, ergänzt durch klar definierte Bonuskomponenten, sowie eine konsequente Trennung sozialer Leistungen nach Lebensphasen. Das Modell zielt darauf ab, Mindeststandards transparent abzusichern, Verwaltungskosten zu reduzieren und langfristige Planbarkeit für Erwerbstätige wie Pensionistinnen und Pensionisten zu schaffen.
Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die an sozial- und wirtschaftspolitischen Grundsatzfragen interessiert sind. Es versteht sich nicht als Parteiprogramm, sondern als ordnungspolitischer Denkrahmen, der bestehende Finanzierungsströme neu strukturiert und die Diskussion über soziale Gerechtigkeit, Generationenverantwortung und staatliche Klarheit anregen soll.
Andreas Achleitner setzt sich mit Fragen der sozialen Sicherung und der strukturellen Organisation staatlicher Systeme auseinander. Sein Interesse gilt insbesondere der langfristigen Tragfähigkeit, Nachvollziehbarkeit und Gleichbehandlung im Sozialstaat.
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