Mila Fochs: Eine Ermittlerin, die funktioniert. Meistens.
Jeden Morgen derselbe Ablauf. Schmerz. Spiegel. Augenbrauenstift über das Narbengewebe. Ein kurzer Shot, damit die Hand nicht zittert. Die Grenze zum Delirium ist ihr Normalzustand.
Als ein Beweisbeutel verschwindet und ein Mörder beinahe freikommt, ist Milas Karriere am Ende. Letzte Chance: ein Toter auf Amrum. Die Wunden am Körper passen nicht zur Akte.
Amrum ist klein. Die Nächte sind lang. Und Mila ahnt schnell: Das Gefährlichste an diesem Fall ist nicht der Täter, sondern die Stille, in der ihre Erinnerung sie einholt. Kann sie den Mordfall lösen, bevor sie in Trauma und Sucht ertrinkt?
Xaver Malkus lebt und schreibt in Berlin. Hauptberuflich für überregionale Medien, nebenberuflich im Kampf gegen die alles zersetzende Gleichgültigkeit des journalistischen Blicks. Die Sprache für das Unerträgliche findet er im Dröhnen von Dark Ambient auf den Kopfhörern. Notwendigen Ausgleich in der körperlichen Erschöpfung beim Sport und an den Esstischen enger Freunde.
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