Dialektik ohne Garantie versammelt Essays zur Kritischen Theorie, die diese nicht als geschlossenes System, sondern als historisch und gesellschaftlich vermitteltes Denken begreifen. Kritik wird dabei als immanente Praxis verstanden, die ihre eigenen Voraussetzungen reflektiert und gesellschaftliche Widersprüche sichtbar macht.
Der Band bietet sowohl einführende als auch vertiefende Beiträge zu zentralen Motiven der Kritischen Theorie. Im Fokus stehen zudem die theoretischen Bezüge zu Hegel, Marx und der Psychoanalyse sowie konstellative Lektüren zentraler Vertreter der Frankfurter Schule.
Die Essays verstehen Kritische Theorie als offenes Projekt, das sich einer vorschnellen Versöhnung verweigert und an der Möglichkeit kritischer Erkenntnis unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen festhält.
Manfred Steglich ist Sozialwissenschaftler und Essayist. Er verbindet Analysen zu sozialer Ungleichheit und Politik mit kulturphilosophischer Reflexion, Kritischer Theorie und Essays über Moderne, Gesellschaft und Ästhetik.
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