Tauchen sie ein in die Welt des frühen Mittelalters. Lernen sie Helden, Raufbolde und entrückte Mystiker kennen. Das alles finden wir unter den Königen und Kaisern aus dem Herzogtum Sachsen. Diese waren 919 angetreten, die Franken als Herrscherdynastie im Ostfränkischen Reich abzulösen. Früher glaubte man, dass mit Sachsenkönig Heinrich I. die "Deutsche Geschichte" begonnen haben könnte. Heute verweist man auf den Prozesscharakter dieser Entwicklung. Die Zeit der Ottonen (919 - 1024) war einfach spannende Geschichte aus der Mitte Europas. Die damaligen Probleme klingen vertraut: Boshafte Familienmitglieder und feindliche Nachbarn. Nur die Dimension der Auseinandersetzung wurde schnell lebensbedrohlich. Unerwartete Hilfe konnten Könige und Kaiser von ihren Ehefrauen erhalten, wenn sie diese entgegen "ihrer Bestimmung" an der Regierung beteiligten. Kaiserin Theophanu und Kaiserin Adelheid bewiesen als Witwen ihre Fähigkeit eigenständig zu regieren. Zur Verwunderung der Männerwelt gelang es ihnen, dem unmündigen Kaiser OTTO III. über 10 Jahre die Herrschaft im Reich zu sichern. Und das war nicht die einzige unerwartete Begebenheit.
Herbert Petereit studierte Geschichte und Germanistik. Über viele Jahre unterrichtete er als Lehrer. Leider ohne genug Zeit gehabt zu haben, die "Welt" der Ottonen (912 - 1024) ausreichend zu beleuchten. Dieses Defizit soll mit vorliegenden Buch ausgeglichen werden.
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