»Als er den Hügel erreichte, blieb er stehen. Nicht, weil seine Beine nachgaben - das hatten sie schon vor Stunden getan -, sondern weil er von hier aus sehen konnte, was er die ganze Zeit nicht hatte sehen wollen.«
Manchmal muss man erst aufbrechen, um zu merken, dass man längst unterwegs war.
Als Olivier seine Stelle im Reisebüro verliert, verliert er damit nicht den Boden unter den Füssen. Er entscheidet sich vielmehr, sich ins Abenteuer zu stürzen.
Mit nur einem handgeschriebenen Tagebuch im Gepäck macht er sich auf die Suche nach seinem verschollenen Bruder. Er folgt den Spuren eines Mannes, der sich irgendwann selbst verloren hat. In der Weite, in der Stille, im Leben.
Ein Roman über Aufbruch und Verlust, über das, was wir zurücklassen, und über das, was uns trotzdem begleitet. Von Menschen, die verschwinden können, ohne ganz weg zu sein, und was wir finden, wenn wir aufhören zurückzuschauen.
Jean-Pascal Ansermoz ist einer, der mit Leichtigkeit über den Röschtigraben springt, schrieb er doch lange Zeit nur in französischer Sprache. Er ist Weltenbürger, Romand und Deutschschweizer in einem: Ein Autor mit Hang zum Literarischen, aber auch zu Poetischem, Alltäglichem und Besonderem. Mehr Informationen finden Sie unter: www.jeanpascalansermoz.ch
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