Schlagworte: Politische Zeitzeugenbiografie Europa Europäische Zivilgesellschaft, Auslandsarbeit und internationales Netzwerk, NGO Arbeit in Brüssel, Soziales Europa, Sozialdemokratische Lebensgeschichte
Wer hätte das gedacht? Wie konnte es so weit kommen? Aufgewachsen in einer kleinen sauerländischen Industriestadt profitiert Conny Reuter von Willy Brandts sozialdemokratischen Aufstiegsversprechen: Abitur und Studium in Bonn, Köln und Toulouse; Engagement in Sportverein, Fachschaft Romanistik, im deutsch-französischen Jugendaustausch und der europäischen zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit und globale Kooperation sozialdemokratischer Parteien - immer vom Einsatz für sozialen Fortschritt angetrieben, machen aus Conny Reuter einen Zeitzeugen, der seine grenzüberschreitende Arbeit durch die interkulturell-vergnügliche Brille schildert, Dönekens eben, wie es in seiner Heimat heißt. Ob in Altena, Bonn, Paris, Brüssel, Berlin oder Santiago de Chile: seine Leitmotive: man muss nicht in der ersten Reihe stehen, um etwas zu bewegen und manchmal ist der Umweg die beste Abkürzung!
Conny Reuter wurde 1954 in Altena/Westfalen im Sauerland geboren. Die Drahtstadt und ihre Metallindustrie prägten seine Jugend. Nach dem Abitur studierte er in Bonn und später in Köln Romanistik. 1990 siedelte er mit seiner Familie in den Großraum Paris über und arbeitete bei der Zentrale der Ligue Française de l’Enseignement. 1998 schloss er sich dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW/OFAJ) an und wurde 2000 Referatsleiter in Berlin. Später ging er nach Brüssel und war bis Ende 2019 Generalsekretär der NGO Solidar. Anfang 2020 wurde er dann globaler Koordinator der Progressive Alliance. Seit dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit lebt er mit seiner Frau Marcela in Santiago de Chile und in Berlin, in der Nähe seiner Kinder und Enkel.
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